Engelsgeflüster

 

Engelsgeflüster - Violinenspiel des Schöpfers; Es darf auch eine Geige sein!!

 

Müde und erwachend stand ich in einem Traum, fortführend wie der Wind, merkte ich es kaum. In einer Nacht, die dem Tag glich, so betörte ich mich. Wahrhaftig stand ich in einer friedvollen Welt, dort wo die Liebe siegte. Festgehalten wurde ich von vielen Engeln im Himmelszelt. Erkennend sahen sie mich an. Singend, tanzend und lachend sangen sie ihr Lied:
„Sei friedvoll für alle Zeit, denn der Himmel siegt. Geheilt bist du in deiner Tat, in der sinnlichsten Zeit. Schau auf die Kerze nieder und bewege dich mit deinem Geist, immerdar in Mut.“

Tränen überkamen meine Wangen, aus tiefster Liebe, denn sie brannten. So rief ich hinauf:
„Ich kenne euch lieblichen Gesichter, wie könnte ich es je vergessen.“

Die Tränen erlöschten , hinab fallend auf des Kerzen Flamme.
„Gebe ich nicht mein Bestes auf meinen Weg? Nur der Himmel kennt in seiner Großzügigkeit mein wahres Herz. Geschenkt wurde es jeden von uns, um es weiter zu geben. Doch wieso lassen sich die Herzen der meisten Menschen erfrieren? Ist es, weil sie das wärmende Licht nicht mehr fühlen?“

Schlendernd in der dunklen Zeit, zwischen Straßen und Häusern, merkte ich es kaum. Melodien sie klangen, so fein in meinem Ohr:
„Sie lassen sich nur blenden auf ihren Wegen, aber du, wie einige andere, konnten es besiegen. Es ist nur der Schein der auf den Menschen lastet. Auch du bist einst dort durchgegangen.“

Ich hatte mich oft gequält in meinen Gedanken. Doch in weisester Kälte vernahm ich immer noch die Wärme meines eigenen Herzens.
„Sagt mir, wieso fühle ich mich nicht gut, auch wenn ich beständig aus reinsten Gewissen handelte?“

Auf die Kerze nieder schauend klang es, wie in Geigenliedern:
„Für Gott hast du das reinste und größte Herz auf Erden, wie Gold erstrahlst du. Du wohnst im Lichterschein. Hoch gesegnet, so sollst du sein.“

„Ach, mein Herz so spricht es schwer. Wann kehre ich ein in Gottes Haus? Überall bescheint des Schöpfers Wille mich, egal wo ich auch bin. Ich fühle mich hier nicht wohl, weil die Menschen aus der Kälte ihres Herzens sprechen. Doch im Dienste werde ich mich immer ereilen, ganz egal wohin ich gehe.“

„Wir kennen deine Gedanken, die sprechen rein, aus vollster Liebe, du führst es vor, und wir werden dir helfen. Doch die Welt ist nicht das Himmelszelt. Wir wissen das du es schaffen wirst. Und das Glück soll dich ereilen, es wird dich überfluten, im Herz deiner, kannst du es schon sehr deutlich spüren.“

„Geheim schweige ich über die stille des Ozeans der Weisheit, mein Geist muss sich mit meinem Gefühl leiten. Vereint bin ich über alle Zeiten, weil ihr ebenso aus Liebe zu mir sprecht. Doch die schönsten Worte vernahm ich vom Höchsten selbst, derjenige der über euch allen steht. Einblick bekam ich in meinen Tagebüchern, die Gott von seiner Hand, für mich schrieb. Ich weiß es ist nur für mich gedacht. Weitergegeben hätte ich es gern.“

Fühlend und herzzerbrechend zog es mich zurück von meinem Traum. Ich stand auf. Die Wärme meines blieb und ich hörte zum Abschied:
„Gott muss dir seine Melodien, für dich auf dieser Welt, vergessen lassen. Er weiß genau, du hättest es ausgeführt, dies allerdings hat die Welt nicht verdient. Doch du wirst es immer in deinem Herzen fühlen.“

 

 

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