Engelsgespräch in liebender Güte eingefasst
 
- Im Farbenglanz -
 
 
 
 
 
Obelisk im Sonnenglanz - Foto von Silberglanz. to de, S.J.M.
 
 
 
 
Ich stehe still in meinem Zimmer und offenbar schaue ich die Engel mit großen, jubelnden Augen an. Im Kreise nach rechts drehte ich mich, im Kreise nach links drehend bekenne ich mich. In einem Raum der glitzern zu schien, in vielen Farben die ich so noch nicht gesehen. Oh mein Herz, es jubelt und dankt den Himmel für alles was ich besitze, für alles was ich hab. Viel bieten kann ich nicht. Ich habe meine Hände zum handeln, ich habe einen Mund zum reden, ich habe Augen und Ohren um weltliche und übersinnliche Kräfte der Energien wahrzunehmen.
 
„Josovina, du liebende Frau! Du bist so müde an manchen Tagen, wie hältst du die Welt noch aus?“
In der Ruhe eingekehrt setzte ich mich auf meinem Stuhl und schaute aus dem Fenster. Hier sah ich die ragenden Pflanzen zum Himmel empor und das mähen der Lämmer, als sie geschoren. Huch, ich erschrak für einen Augenblick. Wer vom Himmel hat mich in den Arm genommen. Schöner kann ich doch nicht leben. Die gelbseidenen Blätter herabfallend vom Laubbaum, ermunterte meine Sinne und ich sprach: Ich bin so dankbar für das Leben, müde bin ich kaum, denn ich habe Zeit in meinem Raum. Ich erhole mich von der Vergangenheit. Die tiefen Spuren der Vergangenheit verhallen kaum. Doch ich bin nicht allein.“ 
„Du liebes Wesen, wir sehen dich auf dieser Welt. Bald wirst du wieder lobpreisend gelobt für deine Werke im kundtun des Glaubens.“
„Halt, stopp mal!“ Ich hatte was anderes gehört, dass ich leise wahr nahm, als der Wind raschelnd durch die Bäume zog. „Wir würden dich nur kränken, wenn wir dir erzählen würden, was dein Herz nicht gut tut.“
„Belassen wir es mit der Zeit des Friedens, ich werde es in der Zukunft klarer und deutlicher sehen.“ Ein schwerer Atemzug verlockte sich in meinem Körper, das schlucken tat mir regelrecht ein wenig weh. Ich ging aus meinen Raum des Glückes, und fing an innerlich zu beten. Ich nahm ein Schluck Tee und begann meine innere Uhr tickend wahr zu nehmen. Im Rhythmus wurde mir klar, das es in diesem Leben auch gewisse Hürden und Hindernisse gab. Was wollte man mir sagen? Vergesse ich mich völlig um einiges Gut zu reden durch die positive Denkweise? Der Himmel hält strahlend sein Angesicht über mich und es war für einen Augenblick ganz leise. Ich schaute nach unten auf dem Boden, schloss meine Augen und umhüllte mich in einer Lichtflut. „Josovina, wir sind immer für dich da, du kennst die Wahrheit die dir der Himmel oftmals offenbart. Du redest so selten darüber, und doch weißt du genau, es wird mit der Zeit alles wahr.“ Oh bitte Schrecken lass ab von dieser weiten Welt, das war mir auch klar. Der klare Himmel sagt die Wahrheit. Für jeden einzelnen Menschen ganz fest, das tief in der Seele verankert im Unterbewusstsein fest verborgen ist. Doch einige nehmen auch die sanften Stimmen wahr. 
Ein leichter Nieselregen kam über das Land und die Sonne vertrieb die hellen Wolken aus meiner Sicht. Der Duft von Myrrhe lag in der Luft. „Du kluge Frau, du möchtest dich vor Gefahren schützen und trotz allem kennt die Menschheit keine Gnade.“ 
„Ich weiß, ich weiß, deshalb Handel ich zum Guten, lehne selten etwas ab und behüte meine Zunge. So schlimm kann es doch nicht sein, mich aus der Tiefe ins helle, weite Licht zu entfalten.“
„Wir wissen die Menschheit hat dich oft gefragt, wieso die Welt kaltherziger wird und sie stellen oftmals fest, dass du eine seltene, gute Persönlichkeit bist.“
„Wie nur wie kann ich die richtigen Antworten finden, wenn sie für jeden einzelnen Menschen etwas anders erklingen.“ 
„Öffne dein Herz und verleugne dich nicht, denn du sprichst aus deinem Angesicht.“ Erklang die sanfte Stimme im Bewusstsein der weiten Ebene. „Josovina, du hast bereits sehr gute Antworten weitergegeben.“ Ich öffnete meine Augen und telepathische Kräfte begleiteten mich. Meine Gedanken wurden erhört. Ich nahm die Gedanken der himmlischen Kräfte auf und ich machte mich auf den Weg, im stillen Hauch. Langsam ging ich aus der Wohnung hinaus. Ab in die freie weltliche Natur, die sich in Berlin noch bietet. 
Die Menschen sind nicht böse und gemein, sie gehen ihren Verpflichtungen der Arbeit nach. Sie haben selber ein gebrochenes Herz. Menschen die sich lieben kommen einander näher, sie sprechen offen und ehrlich über ihr Vorhandensein und ihr Herz wird nicht mehr frieren. 
 
Die gelben seidenen Blätter flogen vom Baum, worunter ich mit den Engel im Geist sprach. Schöne Gesprächsthemen verlockten mich in eine friedlichere Welt. Und ich sah lauter glückliche Engel im Himmelszelt, als sich diese über meinen Kronenchakra öffnete. Hier erstrahlten sich wieder die Farben die ich noch nicht kannte. Sie glitzerten so schön vom Himmel auf mich nieder. Und die Engel  umarmten sich aus Freude und erzählten ein wenig über jeden einzelnen Menschen die sie hier auf Erden sahen. „Es ist gar nicht so schlimm wenn jemand aus der Welt geht, denn wir jubeln ihnen im Glitzerglanz zu, wir ermutigen sie zu uns nach Hause zu kommen und lobpreisen sie für ihre guten Werke, die sie hier auf Erden vollbracht haben. Wir nehmen sie friedlich auf und begleiten sie zu ihren neuen Ich zu uns in den Himmelsraum. Bunte, verschiedene Blumen flogen auf mich hinab, als hätte jeder eine Pflanze in der Hand gehabt.   Da war es noch so lieb und keiner vom anderen war distanziert. 
 
 
 
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