Die Flamme der Liebe 
 
 
 
 
 
 
 
 
„Sei getrost und verzage nicht in der finsteren Welt stehe ich vor deinem Angesicht.“
Hörte ich die Worte vom Herrn sprechen, als ich am Tage zu zweifeln begann. Ich kniete mich auf einem bunten Teppich zur Sonne nieder und begann mit dem König die Worte auszutauschen. 
„Ich bin getrost, weil ich genau weiß, dass du mich in meinem Leben beständig begleitest. Du schenkst mir Gehör und deine Worte verhallen in mir nicht.“
„Liebe Josovina, ich sehe dich mit deinem ganzen Handeln. Ich höre dir in deinen Lauten zu. Ich kenne dich am Besten.“
„Ja, lieber Herr, du kennst auch die gesamte Menschheit, denn nach deinem Ebenbild wurden sie erschaffen. Du bist manchmal so ruhig, du mischt dich in der Geschichte der Menschheit nicht ein. Es macht mich müde zu sehen, dass viele Menschen glauben, sie seien nicht mit dir verbunden. Doch die Flamme der Liebe lässt langsam erkennen und dich immer wiederfinden, egal wie weit du auch von mir entfernt bist.“
„Josovina, meine Liebe du kannst mich verstehen, wir haben oft im Geist miteinander kommuniziert. Nicht alles steht in den heiligen Schriften, die die Menschheit durch meinen Geist niedergeschrieben hat. Die Geschichte zeigt deutlich, dass sie sich immerzu wandeln kann.“
 „Du warst lange Zeit auch zu mir sehr ruhig und distanziert. Auch mich plagte das ungewisse auf dieser Welt und sehe zu wie die Menschheit sich zum Teil selber richtet. Unser Herr, wieso schreitest du nicht ein und bleibst still in deinem Lichterschein?“ Die ruhige Melodie erklingt in mir und ich sehe den natürlichen Rhythmus denkend und ein wenig verspielt. „Ich kann meine helfenden Schützlinge nicht noch mehr zumuten, sie gehen jeden Tag meine Wege und sie leiden, durch das was ihnen zugetragen worden ist. Ich erhebe zu denen die Stimme die mir ebenbürtig sind, die ihre Aufgaben im Dienst nicht vernachlässigt haben, die sich mir sehr oft erwiesen haben. Davon gibt es nicht viele Personen auf dieser Welt.“ Leise lächelte ich vor mir hin, als ich mich zu erinnern schien, das der Geist Gottes durch meine Worte brannte, und ich stolz und ehrenvoll nur für einen Moment meine geliebte Familie für die Wege Gottes verließ. „Auch ich habe gesehen wie schwer es ist dem standhaft zu bleiben, vor allem wenn kein Glauben geschenkt wird. Ich habe mir oft die liebsten Menschen für mich herausgefiltert um von Gott zu berichten. Doch mein Geist verströmte selbst in der Dunkelheit vor Menschen die nicht glauben. Es war schwer mich ihnen  kenntlich zu zeigen und doch hat unser Herr mir dazu verholfen auch darin standhaft zu bleiben. Meine Gebete bewirkten Wunder, mein Antlitz verfärbte sich vor einigen Menschenaugen und meine Haare schienen teilweise in Gold. Sprachlos standen die Menschen mir gegenüber. Doch einige, die reinen Herzens waren, sie sprachen mich daraufhin an. Es ist nur der Geist Gottes der mich zu dem führte und berührte und zu dem machte zu dem der ich heute bin. „Ich habe verstanden mein lieber Herr, du zeigst dich deinen treuen Dienern, du begleitest geheimnisvoll die gläubigen Menschen und über das Böse urteilst du in deiner Liebe. Jedoch schenkst du jeden die Kraft die es annehmen wollen, um gezielter ihre Wege zu gehen.“ 
„Josovina, ich bin auch für die ungläubigen Personen da. Ich habe immer versprochen da zu sein, als sie noch im Himmel waren. Doch jeder soll mich erkennen so wie er es will. Die Menschheit verlangt danach selbst regieren zu können, also willige ich ihnen den Wunsch ein. Damit sie eben erkennen, das noch kein Mensch geschafft hat, den Frieden auf Erden zu bringen der langfristig anhält. Aber siehe, wir machen die Welt neu.“  Ich stand nach dem Gespräch mit Gott auf und tanzte wie im Traum. Mir wurde zur Hand gebeten und ich begann: „Liebe Brüder, liebe Schwestern! In Zusammenhalt erzeugen wir eine hohe Kraft die kaum zu durchtrennen gilt, wenn das Böse durch die Stadt streift. In Zusammenhalt können wir es besiegen durch unsere Kraft des Glaubens, durch unsere Kraft der guten Dinge, in unserer Kraft der Aufrichtigkeit. Ich nehme im Geist eure Hände und wir sind so miteinander vereint, egal wo ich mich befinde. Lieber Herr, es gibt zu viel Lug und Trug, ich kann auch die ungläubigen Menschen verstehen. Doch findet nicht die bösen Absichten in ihnen, erweckt das Herz mit der Flamme der deutlichen Worte in Liebe.“
 
 
 
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